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митрополит Мануил (Лемешевский)

Meliton (Solov'ev Michail Dimitrievič), EB von Tichvin, V der Ep. Leningrad

Geboren am 14.10.1897 im D Sviščevka, Gouv. Penza. Von 1906 bis 1912 besuchte er die Geistliche Schule im D Poima, Kr. Čembar (jetzt Belinsk), Gouv. Penza, dann die Missionsschule in Tambov. Von 1916 bis 1917 diente er beim Militär, von 1917 bis 1921 in der Roten Armee, während des Bürgerkrieges im Stab.

Nachdem er am 24.11.1921 die Diakon- und am 23.1.1922 die Priesterweihe empfangen hatte, wirkte er als Priester bis 1927 in der Ep. Penza, dann bis 1934 in der Moskauer Ep.

Von 1935 bis 1941 übte er einen weltlichen Beruf aus, während des Vaterländischen Krieges war er wieder Stabsoffizier. Nach seiner Entlassung aus der Roten Armee war er 1946 Lehrer und absolvierte 1948 das Lehrerseminar in Kaluga.

Seinen Priesterdienst nahm er 1954 wieder auf als Vorsteher der Mutter-Gottes-von-Kazan‘-Kathedrale in Luga, Ep. Leningrad, außerdem als Dekan des Kreises Luga. Im Fernstudium (1955 bis 1963) beschloß er die Leningrader GS und GA; für die Arbeit «Der hl. Dmitrij von Rostov und seine religiös-ethischen Anschauungen» erhielt er den akademischen Grad cand. theol. Ende 1966 wurde er Vorsteher der Dreieinigkeitskirche in Vsevoložskij, Ep. Leningrad, Anfang 1968 Dekan des zweiten Vorstadtbezirks. Anfang 1970 wurde er Spiritual im GS und in der GA Leningrad.

25.6.1970 Ernennung zum В von Tichvin, V der Ep. Leningrad, Rektor der GA Leningrad.

16.7.1970 Mönchsweihe in der Troice-Sergieva-Lavra.

17.7.1970 Erhebung zum Archimandriten.

26.7.19760 Bischofsweihe in der Nikolo-Bogojavlenskaja- Kathedrale in Leningrad. In seiner Ansprache erzählte er von seiner gottesfürchtigen Mutter Maria, die ihn mit sieben Jahren zum Starec Nikolaj Bolchovskij (Ep. Penza) brachte, unter dessen geistlichem Einfluß er dann 20 Jahre stand. Als seine geistlichen Väter nannte er auch den Professor der GA Moskau, Erzpriester joann S. Kozlov, sowie in den letzten 15 Jahren den Starec Aleksandr Illin.

Am 26.12.1974 wurde er vom Amt des Rektors des GS und der GA in Leningrad aus Altersgründen befreit (ŽMP 1975, 2, 3).

Am 19.4.1980 wurde er aus Anlaß seines 10jährigen Bischofsdienstes zum EB erhoben, mit dem Recht, Kreuz am Klobuk zu tragen (ŽMP 1980,5,9).

27.10.1982 erhielt er den Sergij-von-Radonež-Orden 2. Kl. (ŽMP 1983,3,3).

Furov zählt ihn zur ersten Gruppe der Hierarchen, die dem Staat gegenüber absolut loyal sind.

Werke:

Weihearnspache, in: ŽMP 1970,9 ,20f.

Rede bei der Bischofssynode: Pomestnyj Sobor RPC, S. 223.

Literatur:

ŽMP 1970,9,20–26; StdO 1970,12,16.

ŽMP 1983,5,9.

D. Pospielovsky, The Russian Church 410.


Источник: Русские православные иерархи : период с 1893-1965 гг. : [Каталог] / Митр. Мануил (Лемешевский). - Куйбышев. : 1966. / Часть 4. Ионафан (Руднев) – Мстислав (Скрыпник). – 441 с.

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